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	<title>Katharina sieht.hört.sagt.</title>
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		<title>Revolution im Netz &#8211; ein Porträt des Netizen-Gewinners 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 16:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die jüngsten Aufstände in der arabischen Welt finden nicht mehr nur auf der Straße statt &#8211; auch im Internet formieren sich Regierungsgegner, organisieren ihre Demonstrationen und schreiben sich den Unmut über die Dikatatoren vom Leib. Auch in Tunesien haben junge &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2011/03/11/revolution-im-netz-ein-portrat-des-netizen-gewinners-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=184&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Aufstände in der arabischen Welt finden nicht mehr nur auf der Straße statt &#8211; auch im Internet formieren sich Regierungsgegner, organisieren ihre Demonstrationen und schreiben sich den Unmut über die Dikatatoren vom Leib. Auch in Tunesien haben junge Menschen die Möglichkeiten des Internets genutzt. Das unabhängige tunesische Blog-Kollektiv <a title="Nawaat" href="http://www.nawaat.org">nawaat.org </a>wurde 11. März 2011 nun von <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/">Reporter ohne Grenzen (ROG)</a> für seinen wichtigen Beitrag zur freien Meinungsäußerung mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netcitizen">Netizen</a>-Preis ausgezeichnet. Ich habe heute mit einem der Gründer der Seite gesprochen.<span id="more-184"></span></p>
<p>Nawaat.org exisitiert seit 2004. Übersetzt bedeutet der Name der Seite so viel wie Kern, ein Kern aus dem etwas wachsen und gedeihen kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Blogs schreibt dort nicht nur eine Person, sondern viele Blogger, hauptsächlich aus Tunesien. &#8222;Was sie gemeinsam haben, ist, dass sie ihre Meiung ausdrücken und die Freiheit haben wollen, darüber zu schreiben&#8220;, sagt Riadh Guerfali, einer der Gründer von nawaad.org. Unter dem Namen Astrubal publiziert er dort Texte und Videos. Für ihn ist Nawaat eine Plattform, die den Menschen hilft, ihre fundamentalen Rechte zu verteidigen.</p>
<p>Der tunesische Diktator Ben Ali floh am 14. Januar 2011 aus Tunesien. Wenn Astrubal über diesen Tag spricht, wird er aufgeregt, die Stimme geht nach oben, er will erzählen, wie wichtig das Internet, wie wichtig Nawaat bei dem Umsturz war. &#8222;Das System musste irgendwann kollabieren&#8220;, berichtet er über seine Hoffnungen während der vielen Jahre der Unterdrückung. Von Ben Ali seien die Nawaat-Blogger in dieser Zeit als Geächtete, als Diebe oder als die Bösen beschimpft worden. Einfach, weil sie nicht müde wurden, immer wieder zu schreiben, dass sie Freiheit wollen, dass nicht sie, sondern der Diktator selbst der Böse ist. &#8222;Wir hatten Angst vor Ben Ali.  Jeden Tag, wenn ich nach Hause kam, musste ich damit rechnen, dass die Polizei vor meiner Tür steht&#8220;.  Ben Ali habe einfach gewusst, dass er in Gefahr ist, wenn die Menschen ihre Meinung frei äußern können.</p>
<p>Auf Nawaat wurden bereits im Dezember 2010 Artikel über Aufstände in Sidi Bouzid, dem Anfangspunkt der Massenproteste in Tunesien, veröffentlicht. Von anderen Medien wurde das in den ersten Wochen kaum wahr genommen. ROG hebt in der Bekanntgabe des Gewinners des Netizen-Preises hervor, dass Nawaat auf seiner Seite, unter dem Punkt<a href="http://www.nawaat.org"> &#8222;TuniLeaks&#8220;</a>, Enthüllungsdokumente von Wikileaks über Tunesien veröffentlicht.So findet sich dort ein Schriftwechsel zwischen der US-Botschaft in Tunesien und der Regierung in Washington. Von den Blogbetreibern wird folgende Zeile fett hervorgehoben: &#8222;Tunesien ist ein Polizeistaat mit geringer Meinungs- oder Vereinigungsfreiheit und einem ernsthaften Menschenrechtsproblem.&#8220; Astrubal kritisiert, dass die westlichen Regierungen, trotz dieser Erkenntnisse, weiterhin das Unterdrücker-Regime Ben Alis unterstützt haben: &#8222;Wir haben doch alle die gleichen Werte, wir alle wollen Freiheit, auch die Tunesier&#8220;. Dass auch die Menschen dort in einer Demokratie leben wollen, hätte man doch im Internet nachlesen können.</p>
<p>Wie groß die Rolle des weltweiten Netzes tatsächlich gewesen ist, wird immer wieder diskutiert. Für den Netizen Astrubal steht das außer Frage: &#8222;Das Internet ist fantastisch&#8220;, wiederholt er immer wieder. &#8222;Es ordnet sich keiner Regierung unter, ordnet sich nicht der Meinung des Redakteurs eines wichtigen Mediums unter&#8220;, es sei ein unglaublich wichtiges Werkzeug für die freie Meinungsäußerung. &#8222;Ich kann dort eine Information veröffentlichen und Menschen auf der ganzen Welt können sie lesen&#8220;. Transparenz und die wahren Ansichten der Menschen stehen für ihn im Vordergrund. Wenn diese endlich publik werden, könne einiges erreicht werden. Auch in anderen arabischen Ländern werde sich durch die öffentliche Meinung noch vielen ändern. &#8222;Es kann nur besser werden und das Internet kann dabei helfen.&#8220;</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/9f3de7991e504389a9457b7c5796f4e4" alt="" width="1" height="1" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/184/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=184&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Staat &#8211; ein Klingelbeutel</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[442 Millionen Euro. Was für ein Betrag. Und man stelle sich vor, was man damit alles machen könnte. Dicke Autos kaufen, Klamotten shoppen, unendlich viel Musik im Internet erwerben oder die Staatsschulden tilgen. Schließlich hätten wir über unsere Verhältnisse gelebt, hieß &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/06/09/klingelbeutel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=170&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>442 Millionen Euro. Was für ein Betrag. Und man stelle sich vor, was man damit alles machen könnte. Dicke Autos kaufen, Klamotten shoppen, unendlich viel Musik im Internet erwerben oder die Staatsschulden tilgen. Schließlich <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/ausgabenkuerzungen-koalition-beschliesst-80-milliarden-sparpaket_aid_516591.html">hätten wir über unsere Verhältnisse gelebt</a>, hieß es erst kürzlich von Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle. Aber da  gibt es noch eine bessere Investitionsmöglichkeit. Wer nun an Bildung, Kinder oder Sozialleistungen denkt, der hat anscheinend nicht verstanden, was die wahren Werte sind. <span id="more-170"></span>Viel wichtiger scheint es doch zu sein, die Kirche damit zu unterstützen. Damit die auch weiter ihr Personal bezahlen kann. Sie ist zwar eine Institution, deren Mitgliedschaft heute freiwillig ist und für die man auch nur zahlt, wenn man auch dabei ist, aber so hat nun jeder die Chance seinen Beitrag zum Projekt Kirche zu leisten. Eine Art unbewusste Absolution also für diejenigen, die Steuern, aber keine Kirchensteuer zahlen.</p>
<p>Außerdem, was macht das schon, schließlich, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html">so Georg Ratzinger</a>, Papstbruder und Regensburger, würden die Bischöfe dem allgemeinen Wohl dienen. Natürlich eine tolle Sache von den Bischöfen. Es wäre ja wirklich eine Unverschämtheit, wenn diejenigen, die keine Kirchensteuer zahlen, das ganz umsonst mitnehmen dürften.</p>
<p>Nur am Rande: War da nicht grade auch so eine Sache mir dem Wohl der zu beschützenden Schäfchen, das von manchen zu eng gesehen wurde und einem zurückgetretenen Bischof&#8230;.</p>
<p>Warum die Kirche überhaupt mitfinanziert wird? Für Ratzinger eine ganz unverständliche Frage. Nachdem die Kirche vom Staat <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html">so schwer &#8222;geplündert&#8220; und ihr so &#8222;viel gestohlen</a>&#8220; worden ist. Übrigens 1803. Man nennt das heute Säkularisation. Dieser schwere Verlust weltlicher Güter, scheint die Geistlichkeit noch heute sehr zu belasten. Man möchte sich kaum vorstellen, welche dramatischen Auswirkungen es haben könnte, wenn die Kirche sich plötzlich nur noch durch die eigenen Unterstützter finanzieren müsste. Kein Pomp und Prunk mehr für Bischöfe. Wo das nur alles hinführen soll? Fast könnte man Mitleid bekommen. Bei so viel Weltfremdheit.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/170/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=170&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Chatroulette: Ein Nichterfahrungsbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberflächlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Dating]]></category>
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		<description><![CDATA[Chatten ist nicht unbekannt. Roulette auch nicht. Nun gibt es beides in Kombination: Das Chatroulette. Menschen sitzen an ihren, am besten mit Webcam ausgestatteten, PC, drücken auf den Startknopf und los geht’s. Zufällig erscheint ein potentieller Chatpartner am Bildschirm. Mit &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/03/04/chatroulette-ein-nichterfahrungsbericht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=164&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chatten ist nicht unbekannt. Roulette auch nicht. Nun gibt es beides in Kombination: Das <a href="http://chatroulette.com/">Chatroulette</a>. Menschen sitzen an ihren, am besten mit Webcam ausgestatteten, PC, drücken auf den Startknopf und los geht’s.<span id="more-164"></span> Zufällig erscheint ein potentieller Chatpartner am Bildschirm. Mit dem kann man dann reden. Oder auch nicht. Denn sollte derjenige nicht attraktiv genug, zu alt, zu jung, zu pervers oder einfach zu langweilig sein, heißt es nicht „nichts geht mehr,“ sondern der Chatglücksspieler drückt „Next“. Die Kugel rollt wieder.</p>
<p>Als ich davon gehört habe, dachte ich zunächst, dass ich das ausprobieren sollte. Aber bisher habe ich mich nicht getraut, sondern ständig nur Videos und Berichte von Menschen konsumiert, die das digitale Speed-dating ausprobiert haben.</p>
<p>Und das mag wohl ein Grund dafür sein, dass ich mich nicht an den Roulettetisch gesetzt habe. Die meisten Menschen berichten von einem schnellen Wechsel, kaum Zeit, sich den Gegenüber anzusehen. Wer nicht attraktiv genug ist, bekommt ein „Next“.  Das Gefühl stelle ich mir schon seltsam vor, wenn man vor der Webcam sitzt, bei der man selten besonders vorteilhaft aussieht und von Menschen weitergeklickt wird, die schon auf Grund des Aussehens keine Lust haben, mit jemandem zu reden.</p>
<p>Man kann die Kamera zwar ausschalten, aber dann ist die Wahrscheinlichkeit eines netten Gesprächs noch geringer, wie <a href="http://www.rp-online.de/digitale/internet/Chatroulette-irrer-gehts-nicht_aid_824109.html">so manches Chat-Protokoll</a> zeigt.</p>
<p>Des Weiteren befinden sich wohl genügend Perverse unter den Chattern, die versuchen Geschlechtsteile möglicht groß zu präsentieren, was bei einem Mindestalter von 16 Jahren durchaus problematisch erscheint. Das muss nun wirklich nicht sein.</p>
<p>Und der hauptsächliche Grund, warum ich es nicht ausprobieren möchte, ist die Tatsache, dass ich mir unter Chat was anderes vorstelle. Ein Chat ist doch meist anonym. Niemand muss wissen, wie ich gerade aussehe und auch ich muss das nicht wissen. Man kann schnell verschwinden, ohne den anderen oberflächlich nach dem Aussehen beurteilt zu haben, sondern wenn dann nur nach dem, was er von sich gibt.</p>
<p>Es wird also wohl noch einige Zeit dauern (oder vielleicht auch nie soweit sein) bis ich mich ans Chatroulette wage.</p>
<p>Ach und: Auch im Chatroulette <a href="http://blog.br-online.de/on3radio/index.php?/archives/712-Guido-hartzt-sich-durchs-Chat-Roulette.html">kann sich niemand für Guido Westerwelles Parolen begeistern. </a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/164/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=164&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Autogramm von Blabla</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich saß ich am Flughafen und habe einen Tee getrunken. Zwei Tische weiter saß: Lenßen. Bei wem es nicht sofort klick macht: Der Namensgeber der Sat1-Serie &#8222;Lenßen und Partner&#8220; mit dem Ringelschnauzer. Es dauert keine zwei Minuten und zwei Mädels, &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/02/09/autogramm-von-blabla/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=151&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich saß ich am Flughafen und habe einen Tee getrunken. Zwei Tische weiter saß: Lenßen. Bei wem es nicht sofort klick macht: Der Namensgeber der Sat1-Serie <a href="http://www.sat1.de/filme_serien/lenssen/">&#8222;Lenßen und Partner&#8220;</a> mit dem Ringelschnauzer. Es dauert keine zwei Minuten und zwei Mädels, geschätze 14 Jahre alt gehen vorbei, entdecken den berühmten Bartträger, stocken kurz und laufen kichernd weiter. Ziemlich sicher haben die beiden es sofort Mutti erzählt.<span id="more-151"></span> In diesem Moment habe ich schon gefragt: warum diese Aufregung? Das ist doch nicht mal ein C-Promi. Naja, noch einen Moment später kommen drei Jungs des Wegs und das gleiche Spiel, wie bei den Mädchen läuft ab. Damit aber noch nicht genug. Die drei kommen zurück, eine Videokamera in der Hand und einer will sich seinen Geldbeutel signieren lassen. Seinen GELDBEUTEL! Wer sitzt da eigentlich vor den Jungs? Ein Vorbild, ein extrem guter Schauspieler, eine Kinoikone. Doch nicht wirklich. Das einzige, was Herr Lenßen macht, ist in einer enorm schlecht gespielten Reality-Doku (oder wie man das auch immer nennen mag) die Hauptrolle zu übernehmen. Aber was bringt Menschen dazu, Autogramme von jedem abzugreifen, der irgendwann mal im Fernsehen sein blabla von sich gegeben hat? Das hat mich wirklich beschäftigt. Ist es vielleicht so, dass wir jemanden, der in der Flimmerkiste läuft, immer als unnahbar sehen, also jemand, von dem wir definitiv wissen, er ist da, aber irgendwie nicht erreichbar. Und wenn wir diese Person dann sehen, ist es wir eine Heiligenerscheinung? Vielleicht ist es aber auch der Fall, dass wir so gepolt sind, dass wir glauben, dass jeder, der eine noch so kleine Rolle im Fernsehen hat, reich, einflussreich und wichtig sei. Mit dem Autogramm wollen wir an dem Ruhm teilhaben.</p>
<p>Ein Gespräch oder Autogramm von jemandem, der wirklich was erreicht hat, ein Vorbild ist und/oder eine grandiose Leistung vor der Kamera abliefert, kann ich durchaus nachvollziehen. Natürlich liegen diese Kriterien immer im Auge des Betrachters, aber ich möchte fast wetten, wenn die pubertierenden Autogrammjäger mal von zu Hause ausziehen und dieses Autogramm finden, läuft die Serie nicht mehr, geschweige denn, dass sie sich an den Namen Lenßen erinnern können.</p>
<p>Weitere Erklärungsansätze sind willkommen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/151/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/151/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=151&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein eisiger Brief</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 23:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irgendwas ist immer]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrutschen]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
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		<category><![CDATA[Split]]></category>
		<category><![CDATA[Streuen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Stadt Hamburg, gestern bin ich ausgerutscht. Es war nicht das erste Mal. Das war an meinem Geburtstag. Ich hatte ein schönes Essen hinter mir und war grade auf dem Nachhauseweg, um dort das liebevoll von meiner ehemaligen Mitbewohnerin gemachte &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/02/09/ein-eisiger-brief/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=145&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Stadt Hamburg,</p>
<p>gestern bin ich ausgerutscht. Es war nicht das erste Mal. Das war an meinem Geburtstag. Ich hatte ein schönes Essen hinter mir und war grade auf dem Nachhauseweg, um dort das liebevoll von meiner ehemaligen Mitbewohnerin gemachte Mousse au Chocolat entgegenzunehmen. Und dann: Bumm! Da lag ich auf meinem Hintern. Ich hatte mich so bemüht, bin langsam auf der geschätzt zehn Zentimeter dicken Eisschicht entlang gerutscht. Aber ich habe einen Fehler gemacht: Ich habe versucht mich mit jemandem zu unterhalten. Und da konnten die drei Steinchen, die auf das Eis gestreut waren, meinen Weg auf den Allerwertesten nicht mehr aufhalten.<span id="more-145"></span></p>
<p>Jeden morgen, wenn ich mittlerweile schon auf der Straße laufe, um ohne gebrochenen Ellenbogen zur Bahn zu kommen, frage ich mich: Warum? War das denn nötig? Klar es hat geschneit. Viel geschneit. Mehr als es Hamburg gewohnt ist. Aber das merkt doch jeder, dass der Schnee, wenn er nicht wegkommt, immer wieder festgetreten wird. Ich muss gar nicht auf die Alster. Schlittschuhlaufen kann ich auch vor der Haustür. Ist auch noch spannender. Schließlich hat man immer noch den Thrill, wenn Autos vorbeifahren und man ins Straucheln kommt.</p>
<p>Am Wochenende habe ich übrigens eine interessante Beobachtung gemacht: Das Eis ist mittlerweile so dick, dass es nicht einmal mehr ein Loch verursacht, wenn Hunde ihren Weg markieren.</p>
<p>Liebe Stadt Hamburg, ich bin gespannt, wie das wird, wenn es mal taut. Soweit war es schon vor ein paar Tagen schon fast mal. Und was ist passiert: Der Split ist eingefroren. Und da auf meinem Weg zur Bahn grundsätzlich erst mittags gestreut wird (morgens, wenn alle raus müssen, ist es ja auch nicht sinnvoll, oder?), kann ich täglich die wunderbaren Muster beobachten, die die kleinen Steinchen unter dem Eis verursachen. Ach wie hübsch! Vor Kurzem hatte ich Besuch aus Bayern, der wollte gleich mal fotografieren, wie hier alles eingefroren ist, weil einem das zu Hause ja niemand glauben würde.</p>
<p>Ja ich weiß, die da unten sind besser vorbereitet. Sie haben anscheinend die besseren Gerätschaften und mehr Split und Salz. Aber mal ganz ehrlich, hätte man sich mal rechtzeitig darum gekümmert, müssten jetzt in Hamburger Krankenhäusern <a href="http://www.stern.de/reise/wetter/lexikon/dauerfrost-und-glatteis-deutschland-wie-es-schlittert-und-stuerzt-1541928.html">nicht über doppelt so viele Ärzte arbeiten, wie normalerweise.</a></p>
<p>Also liebes Stadt, ich würde mich freuen, wenn ich nicht ständig Angst haben müsste, mir auf dem Weg in die Uni alle Knochen zu brechen. Und bitte bitte überlegt euch was anderes, als Sägespäne, die im Moment als Splitersatz im Einsatz ist!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/145/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=145&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Keine Exportware</title>
		<link>http://kathalinchen.wordpress.com/2010/01/30/keine-exportware/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 19:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Lessing]]></category>
		<category><![CDATA[Lessingtage]]></category>
		<category><![CDATA[Lessingtageblog]]></category>
		<category><![CDATA[Thalia Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[„Oh, wir werden doch nicht ermordet.“ Überraschte Gedanken der Auswanderin Mary Antin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In diesem Satz schwingt die ständige Angst der Migranten mit, ob man denn je heil am Ziel ankommen werde. So war es damals. &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/01/30/keine-exportware/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=141&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Oh, wir werden doch nicht ermordet.“ Überraschte Gedanken der Auswanderin Mary Antin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In diesem Satz schwingt die ständige Angst der Migranten mit, ob man denn je heil am Ziel ankommen werde. So war es damals. So ist es auch jetzt noch.</p>
<p><span id="more-141"></span></p>
<p>Bei der Lesung „Weltreise ohne Pass – Migrationsgeschichten gestern und heute“ werden Texte vorgetragen – geschrieben von Auswanderern und über Auswanderer. Statt findet sie dort, wo viele dieser Geschichten enden, beginnen oder eine Zwischenstation haben: Am Hamburger Hafen. Eine Barkasse wartet inmitten von Eisschollen auf die Zuhörer. Auch eine Schulklasse kommt mit an Bord. Und eigentlich sollte das Schiff nun auch ablegen. Eigentlich. Die Eisschollen seien zu groß, erklärt man dem Publikum. Die Barkasse bleibt also dort wo sie ist und die Orte, zu denen man ursprünglich fahren wollte, werde man beschreiben.</p>
<p>Reimer Dohrn beginnt zu lesen. Er fängt bei den Auswanderern an. Jene, die ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wollten. So wie Mary Antin. Ihr Buch von 1913 heißt „Vom Ghetto ins Land der Verheißung.“ Hamburg ist nur die Zwischenstation der Jüdin von Galizien nach Amerika. Zum Zeitpunkt ihrer Auswanderung war sie neun Jahre alt. Genau wie Arian Talebian. Die Afghanin, seit drei Jahren mit unbegrenzter Aufenthaltsgenehmigung, floh 1999 mit ihrer Familie aus der Heimt. Ihre Geschichte hat sie mit 14 Jahren aufgeschrieben: „Weltreise ohne Pass.“ Abwechselnd mit Dohrn, der fremde Texte vorträgt, liest sie nun das, was sie erlebt hat für das Publikum.</p>
<p>Und eines fällt eben auf, wenn man beide hört: Auswandern hat sich nicht viel verändert. Vielleicht die Transportmittel, oder auch die Ziele. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Die Ungewissheit, ob man ankommt. Als sie gerade die Grenze vom Iran nach Tadschikistan überquert haben und ihre beiden Taxifahrer plötzlich in der Dunkelheit verschwinden, schreibt Arian Talebian von Todesangst: „Wir dachten jetzt laufen unsere letzten Minuten ab.“ Die Taxifahrer waren nur pinkeln.</p>
<p>Osman Engin, türkischer Einwanderer, beschreibt in seiner Geschichte „Drei schwarze Oliven“, wie er die Kontrolle deutscher Ärzte in Istanbul übersteht. Schon eine simple Zahnkontrolle macht ihm Angst. Diverse Gerüchte  werden unter den vielleicht Gastarbeiterkandidaten gemurmelt. Man werde die Zukunft aus den Zähnen lesen. Ja das glaubt auch Engin, schließlich seien sie so fortschrittlich die Deutschen. Die müssten nicht mehr aus Händen oder dem Kaffeesatz lesen. „Wo wird man mich wohl jetzt hinstellen? Zu den Faulen?“ Nein, er kommt zu den Guten.</p>
<p>Selten werden die Migranten auf ihrer Reise besonders gut behandelt. „Ich schlafe oben, unten brüllen die Ochsen,“ schreibt Jörn-Jacob Swehn, ein Auswanderer aus Mecklenburg, der nach Amerika will. Zu dessen Zeit, dem 19. Jahrhundert, erklärt Reimer Dohrn, haben die Reedereien viel Geld mit denen verdient, die weg wollten. Bei der Hinfahrt wurden die Menschen transportiert, bei der Rückfahrt in den selben Decks die Ware. Arian erzählt von LKWs auf deren Ladeflächen sie sich zwängen mussten, übernachtet haben sie in der Kälte im Wald. Verschimmeltes Brot und sehr kalten Tee bietet man ihnen als Nahrung. Was bleibt anderes, um nicht zu verhungern nehmen sie das gerne an. Immer wieder Gestank, Enge, kein Platz, um wenigstens zu sitzen und Hunger.</p>
<p>Während die Reise der meisten Migranten, aus deren Geschichten Dohrn liest, in Amerika endet, landet Arian in Hamburg auf einem der Flüchtlingsschiffe in Övelgönne, die es heute dort nicht mehr gibt. Als sie vor sechs Jahren ihr Buch schreibt, weiß sie immer noch nicht, ob sie bleiben darf. „Aber ich lasse mich nicht abschieben, wie eine Exportware! Wir sind auch Menschen“, liest sie vor.  Heute bedroht sie keine Abschiebung mehr, aber ein sorgenfreies Leben führt sie trotzdem nicht. Die junge Frau mit dem schwarzen Schleier, der nur ihren Hinterkopf bedeckt, legt ihr Buch beiseite: „Mein Mann, mit dem ich seit kurzem verheiratet bin, ist in Abschiebehaft.“ Ihre Stimme beginnt zu zittern, der Kehlkopf macht zu. Man merkt, wie schwer es ihr fällt, nicht zu weinen. „Wo bleibt bloß diese Menschlichkeit, von der man immer spricht?“</p>
<p>Genau diese Frage stellt sich vielleicht auch der ein oder andere Zuhörer beim Verlassen der Barkasse, die immer noch an Ort und Stelle liegt, umringt von Eisschollen. 200 Jahre Ein- und Auswanderungsgeschichte wurden vorgetragen und in jeder einzelnen sind die Migranten immer wieder froh, dass sie überlebt haben.</p>
<p><em>Dieser Text entstand im Rahmen des </em><a href="http://http://www.thalia-theater.de/journal/"><em>Lessingtageblogs</em></a><em>, der die Lessingtage 2010 am </em><a href="http://www.thalia-theater.de/aktuell/"><em>Thalia Theater</em></a><em> begleitet.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/141/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/141/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=141&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Irgendwas ist immer: Tag der Jogginghose</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irgendwas ist immer]]></category>
		<category><![CDATA[bequem]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Jogginghose]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Lagerfeld]]></category>
		<category><![CDATA[on3-Südwild]]></category>
		<category><![CDATA[Schlabberlook]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Jogginghose]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Eröffnung diese Kategorie: Der Mensch ist dem Feiern meist nicht abgeneigt. Damit das auch getan werden kann, gibt es den ein oder anderen Tag dafür. Da wird dann Personen (z.B. der Nikolaus), Einheiten (die Deutsche) oder diversen kirchlichen Begebenheiten &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2010/01/22/irgendwas-ist-immer-tag-der-jogginghose/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=131&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Eröffnung diese Kategorie</strong>: Der Mensch ist dem Feiern meist nicht abgeneigt. Damit das auch getan werden kann, gibt es den ein oder anderen Tag dafür. Da wird dann Personen (z.B. der Nikolaus), Einheiten (die Deutsche) oder diversen kirchlichen Begebenheiten gedacht. Aber auch andere Dinge sind so manchem wichtig. Es findet sich also für jeden Tag ein Objekt oder eine Sache, dem bzw. der gehuldigt werden kann.</p>
<p>Die Idee mir hier Gedanken über einige dieser Tage zu machen, kam mir beim Betrachten des <a href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/01/21/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010--25600-20100121113235.pdf">Feiertagkalenders</a> von <a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild/">on3-Südwild</a>.</p>
<p>Heute, 21.01.2010 ist nun der Tag der Jogginghose. Das finde ich persönlich schon gut, ich weiß nur nicht, ob so gut, dass ich dem bequemen Kleidungsstück gleich einen Feiertag widmen muss. Schließlich denk ich auch dran, wenn ich keinen Tag habe, an dem ich der Jogginghose gedenke.</p>
<p>Andererseits, die Tatsache, dass ich schon allein drei Schlabberbeinbekleidungen (grau, rot und schwarz) hab und eine Einladung auf Facebook (über 300 Mitglieder) zum &#8222;Internationalen Jogginghosentag&#8220; zeigt, dass dieses Kleidungsstück für viele in den Schrank gehört.<span id="more-131"></span>Und dann hat die Jogginghose auch noch so viele Vorteile: Sie ist unglaublich bequem. Das ist schon mal klar. Gibt es was besseres, als abends von der Uni, der Schule, dem Job nach Hause zu kommen und rein in den Schlabberfetzen mit Gummizug. Der ist nämlich, wie auch die Tatsache, dass sich der Stoff alles andere als eng an die Haut schmiegt, ausgesprochen wichtig für die Hose. Schließlich macht man damit alles, was diese Dinge erfordert: essen, rumlümmeln, lesen, im Schneidersitz auf dem Bett hocken und lesen/im Internet surfen. Ach ja, und und hin und wieder auch Sport.</p>
<p>Jetzt wird die Jogginghose auch noch zum schicken Mode-Musthave. Zumindest die <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/792/491162/text/">Süddeutsche Zeitung bezeichnete sie Ende vergangenen Jahres als &#8222;Klassiker des neuen Jahrtausends&#8220;</a>. Soweit finde ich, muss es allerdings nicht gleich kommen. Auch wenn ich nicht <a href="http://www.freundin.de/Artikel/karl-lagerfeld-_374467.html">Karl Lagerfeld zustimmen kann, der in einem Interview die die Jogging als gefährlich bezeichnet hatte</a>, weil sie den bereits genannten Gummizug hat und man deshalb nicht merke, wenn man zugenommen hat.</p>
<p>Nur weil ein paar bequeme Promis das Ding auf der Straße spazieren tragen, muss nicht jeder damit sexy aussehen (was nicht heißen soll, dass das die Promis in Jogginghose vom Designer sind).</p>
<p>Trotzdem: Liebe Jogginghose, danke dass es dich gibt. Ohne dich gäbe es keinen Schlabberlook und kein bequemes auf dem Sofa Einmurmeln, kein Pfündchen wegschummeln und kein morgens in der Wohnung rumlaufen, ohne sich wirklich anziehen zu müssen.</p>
<p><strong>Morgen dann der &#8222;Talk to your Cat Day&#8220;. </strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=131&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>by by 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=127&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2009/12/22/by-by-2009/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ddBPkYEyiIE/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/127/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/127/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=127&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Springer Verlag: So oder vielleicht auch ganz anders</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 23:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Morgenpost]]></category>
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		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Springer Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Internet und Geld verdienen waren bisher im Journalismus zwei Begriffe, die nicht recht zusammen passen wollten. Egal, wir versuchen&#8217;s, dachte sich der Springer Verlag und verlangt nun etwas für Artikel. Es kommt einem vor, als wäre es ohne Vorwarnung passiert: &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2009/12/16/so-oder-vielleicht-auch-ganz-anders/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=124&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internet und Geld verdienen waren bisher im Journalismus zwei Begriffe, die nicht recht zusammen passen wollten. Egal, wir versuchen&#8217;s, dachte sich der Springer Verlag und verlangt nun etwas für Artikel. <span id="more-124"></span></strong></p>
<p>Es kommt einem vor, als wäre es ohne Vorwarnung passiert: Plötzlich leuchten neben einigen der Online-Artikel des <a title="Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/" target="_blank">Hamburger Abendblatts</a> kleine orangefarbene Buttons mit einem Euro-Zeichen drauf. Er ist da: Der Paid Content. Obwohl der Springer-Verlag <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,642341,00.html" target="_blank">schon angekündigt</a> hatte, Inhalte nun nicht mehr kostenlos zur Verfügung stellen zu wollen, muss man doch dreimal hinsehen, um zu glauben was man da sieht. Wie jetzt, zahlen für Nachrichten im Internet? Aber so ist es.</p>
<p>7,95 Euro kostet ein Monat der lokalen und regionalen Nachrichten des Abendblatts. Als &#8222;alternativlos&#8220; bezeichnet Matthias Iken, stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Zeitung, diesen Schritt. Noch im Januar kündigte Chefredakteur Claus Strunz an, <a href="http://meedia.de/nc/details/article/mehr-motivation-geht-nicht_100015280.html" target="_blank">dass nun dass &#8222;Abendblatt 3.0&#8243; komme</a>. Die Ergänzung zum Web 2.0 heißt hier also anscheinend nun &#8222;Geld&#8220;. Mit diesem Finanzierungskonzept ist das Blatt nicht allein im Springer Verlag. Bei der <a href="http://www.morgenpost.de/" target="_blank">Berliner Morgenpost</a> kostet das Abo 4,95 Euro. Die iPhone- Apps für Bild.de und Welt online gibts auch nicht mehr für lau.</p>
<p>Wie man mit journalistischen Inhalten Geld verdienen kann, schien bisher ein stark gehütetes Geheimnis gewesen zu sein. Und wer hätte gedacht, dass das Rezept unter den Kopfkissen von Matthias Döpfner lag. Alles scheint so einfach. Exklusive Inhalte, wie regionale Nachrichten, bei denen man wenig Konkurrenz hat, stellt man nur noch gegen Geld zur Verfügung. Ein Konzept, dass schon zum Beispiel für die <a href="http://www.schwacke.de/" target="_blank">Schwacke-Liste</a> gilt. Und jetzt eben auch für Springer-Blätter. Aber warum muss es ein Monatsabo sein? Wer nur selten bewusst oder durch Zufall auf eine der Seiten kommt, wird wohl schnell abgeschreckt, wenn man schon für einen einzigen Artikel gleich ein ganzes Monat bezahlen muss. Da bleibt nur das Fazit: Idee: interessant; Umsetzung: mangelhaft</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/124/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/124/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=124&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Mann testet</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 21:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Beef]]></category>
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		<description><![CDATA[Gruner und Jahr hat vor einiger Zeit gleich drei Zeitschriften für Männer auf den Markt geworfen. Seitdem interessiert mich, wie diese Zeitschriften denn wirklich bei Männern ankommen. Deshalb habe ich einfach Christian Wenisch überredet, sich mindestens eine davon zu kaufen. Hier &#8230; <a href="http://kathalinchen.wordpress.com/2009/12/10/ein-mann-testet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=109&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gruner und Jahr hat vor einiger Zeit gleich drei Zeitschriften für Männer auf den Markt geworfen. Seitdem interessiert mich, wie diese Zeitschriften denn wirklich bei Männern ankommen. Deshalb habe ich einfach Christian Wenisch überredet, sich mindestens eine davon zu kaufen. Hier sein Erfahrungsbericht:</p>
<p><strong>BusinessPunk, GalaMEN oder Beef&#8230;?</strong><br />
Das liest der neue Mann</p>
<p>Da seh ich die neuen G+J-Zeitschriften schön prunkvoll in der Flughafen-Buchhandlung Nürnberg stehen: Drei neue Männer-Zeitschriften, die eine neue Richtung abdecken. Weg von den Auto- oder Erotikdominierten Männerzeitungen: neue Themen für den neuen Mann. Vor allem die Zeitschrift &#8222;<a href="http://www.business-punk.com/">BusinessPunk</a>&#8220; interessiert mich. Wäre ich auch gerne. (Glaub ich&#8230;) Beim durchblättern der Zeitungen entscheide ich mich jedoch dann doch für die &#8222;<a href="http://www.gala.de/beauty_fashion/maenner/77707/Gala-Men-Die-erste-Gala-fuer-Maenner-mit-Stil.html">GalaMEN</a>&#8222;. Vom Titel her die schlimmste (weil ich finde der unmännlichste) der drei, die Themen und der innere Aufbau gefallen mir aber am besten. Beim einchecken schaut die nette Lufthansa-Angestellte erst auf mich, dann auf meine Zeitung und dann wieder auf mich. Ihr Blick ist irgendwie komisch, ein leichtes triumphierendes lächeln. Wahrscheinlich nur Einbildung. Trotzdem trage ich die Zeitung jetzt so  dass man den Titel nicht sehen kann. <span id="more-109"></span><br />
Im Wartebereich mach ich das Heft auf: 10 Gebote für den Herbst. Dann die Titelstory über Brad Pitt. Okay, jetzt weiß ich, dass ich &#8211; um ausgebeulten Hosentaschen vorzubeugen &#8211; meinen Geldbeutel in ein Kreditkartenetui tauschen soll, ich mir mehr Gedanken über meine Sockenwahl machen muss, und Brad Pitt keinen kakaubedeckten Milchschaum aus dem Cappuccino löffelt. Mein erster Eindruck: Nichts für mich. Gleich beim Boarding gibts die kostenlosen Bordexemplare und da<br />
nehm ich mir eine schöne seichte Autozeitung mit ins Flugzeug. Oder die Süddeutsche.</p>
<p>Von wegen: Das ganze Zeitungsregal ist leer geräumt. Da sitz ich nun mit meiner GalaMEN. Ich lese weiter. Das gefällt mir schon besser: Hier werden berühmte und gut aussehende Frauen gefragt, was sie eigentlich von uns wollen. Sie wollen Mich. Auf jeden Fall steht da nix von Adonis. Scarlet Johannson möchte jemanden, der ihr einfach nur sagt, dass er sie so richtig sexy findet. Okay. Mach ich. Traummann: Ich.  </p>
<p>Meine Wertung steigt. Jetzt noch auf ein Bier mit einer schönen Frau. Eva Green erzählt dem Autor von sich an einer Hamburger Hotelbar. Ja, das liest sich gut. Dann kommen die &#8222;<a href="http://wwws.warnerbros.de/maennerherzen/">Männerherzen</a>&#8220; Til Schweiger, Christian Ulmen, Wotan Milke Möhring, Florian David Fitz und Simon Verhoeven erzählen über ihren Film und vor allem über ihr Leben als Männer. Abschließen bringt es Fitz ernüchternd auf den Punkt: &#8222;Letzlich wählen Frauen das größte Arschloch &#8211; und nicht den, der sie über die Blumenwiese führt&#8220;</p>
<p>Mein holländischer Sitznachbar schaut immer wieder mal verstohlen in mein Heft: Es geht um Modesünden bei Männern, Modevorschläge die sich nur die besserverdienenden Männer leisten könnten, Rosa Anzüge, noch mehr Anzüge, Frisurenvorschläge auf Bubenköpfen, Kauftips: Räucherstäbchen für Hotelzimmer (!!!)&#8230; Puh!</p>
<p>Noch ein Bericht über eine Eine Nacht mit Kate Moss: Bilder von nackten Brüsten. Wieder etwas mit Niveau. Gut. Dann die alles entscheidende Frage: Wann ist der Mann ein Mann? Hier gehts um die Penisgröße. Welche Größe Mann durchschnittlich hat und wie man da etwas aufbessern kann. Schön illustriert mit großen gehäkelten Penissen. Jetzt grinst mich mein Sitznachbar offensiv an. Schon wieder irritiert. Es geht in den Landeanflug: Kater-Cocktails, Kraftfutter, auf fünf seiten erklärt Jogi Löw seine 10 Tips zur Körperpflege, zweimal Boris Becker und &#8230; </p>
<p>&#8230; gelandet. Willkommen in Hamburg. Mein Urteil fällt dann doch besser aus als ursprünglich erwartet. Trotz dem versteckungswürdigen Titel finden sich zwischen äußerst weiblichen Artikeln auch einige ganz gute Themen für den neuen Mann. Bin gespannt welche der drei neuen Zeitschriften sich durchsetzt. Die guten GalaMEN-Artikel mit dem Titel Business-Punk würde mir gefallen. Und vielleicht ohne die Räucherstäbchen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kathalinchen.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kathalinchen.wordpress.com/109/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kathalinchen.wordpress.com&amp;blog=10069035&amp;post=109&amp;subd=kathalinchen&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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