Die jüngsten Aufstände in der arabischen Welt finden nicht mehr nur auf der Straße statt – auch im Internet formieren sich Regierungsgegner, organisieren ihre Demonstrationen und schreiben sich den Unmut über die Dikatatoren vom Leib. Auch in Tunesien haben junge Menschen die Möglichkeiten des Internets genutzt. Das unabhängige tunesische Blog-Kollektiv nawaat.org wurde 11. März 2011 nun von Reporter ohne Grenzen (ROG) für seinen wichtigen Beitrag zur freien Meinungsäußerung mit dem Netizen-Preis ausgezeichnet. Ich habe heute mit einem der Gründer der Seite gesprochen. Weiterlesen
Der Staat – ein Klingelbeutel
442 Millionen Euro. Was für ein Betrag. Und man stelle sich vor, was man damit alles machen könnte. Dicke Autos kaufen, Klamotten shoppen, unendlich viel Musik im Internet erwerben oder die Staatsschulden tilgen. Schließlich hätten wir über unsere Verhältnisse gelebt, hieß es erst kürzlich von Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle. Aber da gibt es noch eine bessere Investitionsmöglichkeit. Wer nun an Bildung, Kinder oder Sozialleistungen denkt, der hat anscheinend nicht verstanden, was die wahren Werte sind. Weiterlesen
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Chatroulette: Ein Nichterfahrungsbericht
Chatten ist nicht unbekannt. Roulette auch nicht. Nun gibt es beides in Kombination: Das Chatroulette. Menschen sitzen an ihren, am besten mit Webcam ausgestatteten, PC, drücken auf den Startknopf und los geht’s. Weiterlesen
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Autogramm von Blabla
Neulich saß ich am Flughafen und habe einen Tee getrunken. Zwei Tische weiter saß: Lenßen. Bei wem es nicht sofort klick macht: Der Namensgeber der Sat1-Serie „Lenßen und Partner“ mit dem Ringelschnauzer. Es dauert keine zwei Minuten und zwei Mädels, geschätze 14 Jahre alt gehen vorbei, entdecken den berühmten Bartträger, stocken kurz und laufen kichernd weiter. Ziemlich sicher haben die beiden es sofort Mutti erzählt. Weiterlesen
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Ein eisiger Brief
Liebe Stadt Hamburg,
gestern bin ich ausgerutscht. Es war nicht das erste Mal. Das war an meinem Geburtstag. Ich hatte ein schönes Essen hinter mir und war grade auf dem Nachhauseweg, um dort das liebevoll von meiner ehemaligen Mitbewohnerin gemachte Mousse au Chocolat entgegenzunehmen. Und dann: Bumm! Da lag ich auf meinem Hintern. Ich hatte mich so bemüht, bin langsam auf der geschätzt zehn Zentimeter dicken Eisschicht entlang gerutscht. Aber ich habe einen Fehler gemacht: Ich habe versucht mich mit jemandem zu unterhalten. Und da konnten die drei Steinchen, die auf das Eis gestreut waren, meinen Weg auf den Allerwertesten nicht mehr aufhalten. Weiterlesen
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Keine Exportware
„Oh, wir werden doch nicht ermordet.“ Überraschte Gedanken der Auswanderin Mary Antin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In diesem Satz schwingt die ständige Angst der Migranten mit, ob man denn je heil am Ziel ankommen werde. So war es damals. So ist es auch jetzt noch.
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Irgendwas ist immer: Tag der Jogginghose
Zur Eröffnung diese Kategorie: Der Mensch ist dem Feiern meist nicht abgeneigt. Damit das auch getan werden kann, gibt es den ein oder anderen Tag dafür. Da wird dann Personen (z.B. der Nikolaus), Einheiten (die Deutsche) oder diversen kirchlichen Begebenheiten gedacht. Aber auch andere Dinge sind so manchem wichtig. Es findet sich also für jeden Tag ein Objekt oder eine Sache, dem bzw. der gehuldigt werden kann.
Die Idee mir hier Gedanken über einige dieser Tage zu machen, kam mir beim Betrachten des Feiertagkalenders von on3-Südwild.
Heute, 21.01.2010 ist nun der Tag der Jogginghose. Das finde ich persönlich schon gut, ich weiß nur nicht, ob so gut, dass ich dem bequemen Kleidungsstück gleich einen Feiertag widmen muss. Schließlich denk ich auch dran, wenn ich keinen Tag habe, an dem ich der Jogginghose gedenke.
Andererseits, die Tatsache, dass ich schon allein drei Schlabberbeinbekleidungen (grau, rot und schwarz) hab und eine Einladung auf Facebook (über 300 Mitglieder) zum „Internationalen Jogginghosentag“ zeigt, dass dieses Kleidungsstück für viele in den Schrank gehört. Weiterlesen
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Ein Mann testet
Gruner und Jahr hat vor einiger Zeit gleich drei Zeitschriften für Männer auf den Markt geworfen. Seitdem interessiert mich, wie diese Zeitschriften denn wirklich bei Männern ankommen. Deshalb habe ich einfach Christian Wenisch überredet, sich mindestens eine davon zu kaufen. Hier sein Erfahrungsbericht:
BusinessPunk, GalaMEN oder Beef…?
Das liest der neue Mann
Da seh ich die neuen G+J-Zeitschriften schön prunkvoll in der Flughafen-Buchhandlung Nürnberg stehen: Drei neue Männer-Zeitschriften, die eine neue Richtung abdecken. Weg von den Auto- oder Erotikdominierten Männerzeitungen: neue Themen für den neuen Mann. Vor allem die Zeitschrift „BusinessPunk“ interessiert mich. Wäre ich auch gerne. (Glaub ich…) Beim durchblättern der Zeitungen entscheide ich mich jedoch dann doch für die „GalaMEN„. Vom Titel her die schlimmste (weil ich finde der unmännlichste) der drei, die Themen und der innere Aufbau gefallen mir aber am besten. Beim einchecken schaut die nette Lufthansa-Angestellte erst auf mich, dann auf meine Zeitung und dann wieder auf mich. Ihr Blick ist irgendwie komisch, ein leichtes triumphierendes lächeln. Wahrscheinlich nur Einbildung. Trotzdem trage ich die Zeitung jetzt so dass man den Titel nicht sehen kann. Weiterlesen
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